Glasfaser bis ins Wohnzimmer

Der Ausbau des schnellen Internets geht bei uns im Landkreis in die nächste Phase

Den heutigen Spatenstich in Schönebeck bei Bismark eröffneten unter anderem  die Bürgermeisterin von Bismark Annegret Schwarz, sowie auch der Landrat des Landkreises Stendal, Patrick Puhlmann.

 „Die ländliche Region rund um Bismark wird durch den Glasfaserausbau attraktiver für die Wirtschaft und vor allem für unsere Bürger“ freut sich die Bürgermeisterin und fügt hinzu, dass es auch für die Landwirtschaft notwendig sei. Der Landrat des Altmarkkreises Salzwedel, Michael Ziche, Initiator und langjähriger Unterstützer des ZBA, ergänzte hierzu außerdem, dass es gut wäre, die Altmark dadurch zu vernetzen und auch wieder Anreize zu schaffen, sich für die Altmark zu entscheiden. Das Projekt soll im Jahr 2022 fertiggestellt werden. Die Mitglieder des Zweckverbandes Breitband Altmark verfolgen damit das Ziel, eine zukunftsfeste und auch nachhaltige Technik zu manifestieren. Dennoch ist dies nicht so einfach, da es immer wieder neue EU-Richtlinien gibt, welche die Realisierung der Projekte erschweren.

Der ZBA hat sich aber dennoch als Ziel gesetzt, die „grauen Flecken auszulöschen“ so Michael Ziche. Er fügte dem noch hinzu, dass man aber auch nach dem Projektende 2022 nicht aufhören würde.

Der weitere Ausbau geht im Hintergrund voran. Auf der gestrigen Hauptausschusssitzung des ZBA wurden zwei Beschlüsse gefasst. Zum einen wurde der zweite Baubereich im Projektgebiet 1 zur Beauftragung beschlossen – der Bereich Osterburg. Zum anderen auch der zweite Ausbaubereich im Projektgebiet 2. Hier handelt es sich um den Bereich Arendsee Ost und Seehausen West.

Auch der Landrat Patrick Puhlmann zeigte sich sehr angetan und erwähnte das bereits erfolgreich abgeschlossene Pilotcluster Arneburg und somit ist dies keinesfalls eine abgehängte Region. Er fügte hinzu, „man erlangt heute durch einen ordentlichen Internetzugang auch viel mehr Lebensqualität und man verliert nicht den Anschluss“.

Annegret Schwarz schloss sich dem Landrat an und ergänzte, es war ein Kraftakt und es hat viele Vorbereitungen benötigt. An dieser Stelle bedankte sie sich nicht nur bei den Mitarbeitern von DNS:Net, sondern auch bei den Ortsbürgermeistern und Stadträten für die gute Zusammenarbeit und die kommunalen Bemühungen.

Landrat Puhlmann  bemerkte im Nachhinein außerdem, „Es hat in der vergangenen Zeit beim Breitbandausbau nicht nur positive Ereignisse gegeben. Man hatte auch mit vielen Rückschlägen zu kämpfen, aber dies macht die Sache auch so handfest und erlebbar“.

Jeder kann sich gern an den ZBA wenden oder den Verfügbarkeitsscheck auf der Internetseite und der ZBA-App nutzen um seine eigene Adresse zu prüfen. Der ZBA baut das wirklich schnelle Internet nicht mit bis zu 100 Mbit/s sondern 500 Mbit/s. Der Hausanschluss wird nur gefördert, wenn der Auftrag vor dem auf www.breitband-altmark.de veröffentlichten Endtermin eingeht. Diese Chance sollte sich keiner entgehen lassen.

Aktuell werden bereits Informationen zu den Endterminen in den Ausbaubereichen gezielt an die Kunden versendet.

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